THE CONSTANT BECOMING

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Nature • Humanity • Transformation

Die Pashmin Art Gallery freut sich, „The Constant Becoming“ zu präsentieren, eine internationale Gruppenausstellung, die vier zeitgenössische Künstler zusammenbringt, deren künstlerisches Schaffen sich mit der Transformation als einem fortwährenden Zustand der menschlichen Existenz, der Wahrnehmung und der materiellen Realität auseinandersetzt. Mit Werken von Kiko Morales (Spanien), Giuseppe Parisi (Deutschland), Carlos Alejandro Escobar (Schweiz) und Helmut Spanner (Deutschland) entfaltet sich die Ausstellung als Dialog zwischen Figuration, Skulptur, expressiver Abstraktion und konzeptueller Sprache.

Trotz ihrer unterschiedlichen künstlerischen Ansätze beschäftigen sich alle vier Künstler mit den Themen Wandel, Identität, Fragmentierung und Erneuerung. Die Ausstellung betrachtet Transformation nicht als Endzustand, sondern als einen fortlaufenden Prozess, der emotionale, psychologische und physische Erfahrungen prägt.
Der spanische Künstler Kiko Morales präsentiert detailreiche figurative Arbeiten, die Realismus mit surrealer Symbolik und emotionaler Erzählung verbinden. Seine Kompositionen verflechten Porträtmalerei, botanische Elemente und symbolische Bildsprache und schaffen so poetische Bildwelten, die Verletzlichkeit, Erinnerung und die fragile Beziehung zwischen Mensch und Natur erforschen. Durch akribische Zeichenkunst und vielschichtige Ikonografie verwandelt Morales die menschliche Figur in einen Ort emotionaler und psychologischer Resonanz.
Giuseppe Parisi nähert sich der Transformation durch skulpturale Materialität und industrielle Ästhetik. Er arbeitet mit Metall, wiederverwerteten Materialien und Assemblage-Techniken und schafft kraftvolle skulpturale Formen, die zwischen Abstraktion und menschlicher Präsenz oszillieren. Textur, Wiederholung und physische Struktur werden zu zentralen Ausdruckselementen in Werken, die Spannung, Fragmentierung und Rekonstruktion durch die Materie selbst untersuchen.

Carlos Alejandro Escobar erforscht Transformation durch expressive Farbe, fragmentierte Wahrnehmung und intuitive malerische Gestik. Seine vielschichtigen Kompositionen verschmelzen Abstraktion und Figuration und schaffen psychologisch aufgeladene visuelle Räume, die Erinnerungen, Traumzustände und sich wandelnde Identitäten heraufbeschwören. Durch chromatische Intensität und fließende räumliche Strukturen lädt Escobar die Betrachter in emotional immersive und instabile Wahrnehmungswelten ein.

Helmut Spanner steuert eine Reihe textbasierter konzeptueller Arbeiten bei, in denen Schrift zu Bild, Rhythmus und meditativer Struktur wird. Während seine breitere künstlerische Praxis vielfältige visuelle Formen umfasst, konzentriert sich diese Ausstellung speziell auf seine textbasierten Arbeiten. Durch dichte handschriftliche Schichtung und repetitive Textsysteme verwandelt Spanner Sprache in visuelle Abstraktion. Das Lesen löst sich in Muster auf, während Bedeutung durch Wiederholung, Anhäufung und die physische Geste des Schreibens selbst entsteht.

Gemeinsam zeigen die in „The Constant Becoming“ präsentierten Werke, wie zeitgenössische Kunst Transformation durch radikal unterschiedliche Bildsprachen angehen kann, während sie durch gemeinsame Fragen nach Wahrnehmung, Identität und menschlicher Erfahrung verbunden bleibt. Natur, Menschlichkeit, Erinnerung und Materialität erscheinen nicht als feststehende Zustände, sondern als sich ständig entwickelnde Zustände, die von Spannung, Bewegung und Interaktion geprägt sind.

Die Ausstellung wird am 6. Juni 2026 um 19 Uhr in der Pashmin Art Gallery in Hamburg eröffnet und läuft bis zum 26. Juni 2026. Kuratiert von Nour Nouri, wird die Ausstellung von einer Eröffnungsrede von Dr. Davood Khazaie begleitet.